KulturA

„Menschenschlachthaus“ Von der Heydt Museum, Wuppertal


Veranstalter: KUK-Verein e.V., Meinerzhagen

2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Deshalb realisiert das Von der Heydt Museum, in enger Zusammenarbeit mit dem Musée des Beaux-Arts in Reims, eine Ausstellung über diese erste große Katastrophe des 20. Jahrhunderts.

Für jüngere Generationen liegt insbesondere der Erste Weltkrieg weit außerhalb ihrer Erinnerung. Deshalb halten es die Museen in Reims und Wuppertal für sinnvoll, den Ersten Weltkrieg noch einmal zum Thema zu machen.Im Zentrum der Ausstellung steht die Wahrnehmung des Krieges durch die bildenden Künstler und die Frage, wie haben Max Beckmann, Otto Dix, George Grosz und andere auf der deutschen Seite und Pierre Bonnard, Maurice Denis, Georges Rouault und andere auf der französischen Seite dieses welterschütternde Ereignis in Kunstwerken von Rang verarbeitet?

Hier wurde die deutsche und französische Literatur, die während und nach dem Krieg publiziert wurde, durchforstet und auf zentrale Gemeinsamkeiten im Erleben dieses Krieges gestoßen, auf "Dreck", "Verwundung", "Tod", "Gas", "Hunger", "Ungeziefer", "Gestank", "Gefechtslärm", auf einen allgemeinen "Ekel" und vor allem auf die immer wiederkehrende Frage "Warum"? Und das sind auch die Themen der Bilder jener schweren Zeit. In zwölf Kapiteln erzählt die Ausstellung nicht nur vom unmittelbaren Kriegsgeschehen und von den Kampfhandlungen, sondern auch davon, wie es zu diesem Krieg kam, wie die Menschen an der "Heimatfront" lebten und litten, von den Zerstörungen und Ruinenfeldern, vom Ausgang des Krieges, der Revolution in Deutschland und dem Erstarken konservativer Kräfte, aber auch vom individuellen Leid und von jenen, die Gewinn aus diesem Krieg zogen.
(Text: Museum)


Eintritt: 26,00€ - 28,00€

Veranstaltungsort:

Von der Heydt Museum, Wuppertal

Kartenvorverkauf:

Anmeldung:

Bärbel Schlicht, KUK-Büro

02354 / 911226

info@kuk-verein.de

Isabell Hoffmann, KULTURa e.V.

02722 / 2838

info@kultura-attendorn.de