KulturA

Reise nach Jerusalem – Going to Jerusalem


Veranstalter: Kunst & Kulturverein Attendorn e.V.

Im Rahmen von SHALOM 2018 lädt KULTURa zur Vernissage der Ausstellung Reise nach Jerusalem – Going to Jerusalem, am Samstag, den 10.11.2018, ab 11.00 Uhr in die Rathausgalerie der Hansestadt Attendorn ein. Die Ausstellung wird eröffnet durch den Bürgermeister der Stadt Attendorn, Christian Pospischil. Die Werke der Künstlerinnen wird Martina Köhler wird vorstellen. Die Künstlerin Adi Liraz wird als Teil ihrer Arbeit eine Performance aufführen. Die musikalische Gestaltung übernimmt das Klezmerensemble der Musikschule Attendorn. Die Künstlerinnen sind am Eröffnungstag anwesend.
Die Ausstellung findet statt vom Samstag, 10.11.2018 bis Sonntag, 02.12.2018. Öffnungszeiten sind samstags und sonntags von 14.00 – 17.00 Uhr, montags bis freitags zu den Öffnungszeiten des Rathauses.
Die Ausstellung „Reise nach Jerusalem – Going to Jerusalem“ geht der Frage nach, wie sich die Verfolgung der Juden durch die Nationalsozialisten auf die Identität der Dritten Generation der Überlebenden auswirkt. Wir stellen drei jüdische Künstlerinnen vor, die dieses Thema biografisch bearbeitet haben.

Birgit Glatzel arbeitet die Bedeutung von Freundschaft und positiven sozialen Beziehungen in ihrem ständigen Projekt „You and Me“ heraus. Die Fotoserie entstand, als sie für längere Zeit nach Israel ging. Sie lichtete ihre Freunde und sich selbst in unterschiedlichen Szenen ab. Basis ist das frühere Werk „A friend is a friend of a friend“. Ihr Kurzfilm „Going to Jerusalem“ kommt fröhlich daher, beinhaltet auf einer zweiten Ebene die Zerstreuung der Juden über die ganze Welt, die einen zentraler Aspekt der jüdischen Geschichte darstellt.

http://birgitglatzel.de/

Adi Liraz stellt ihr Werk „Gestickte Geschichte(n) als Installation und Performance dar. Sie knüpft an die Vergangenheit an, indem sie textile Tätigkeiten wieder aufnimmt, die ihre Vorfahrinnen ausgeübt haben. Sie macht erfahrbar, dass die Generationen vor uns ihre Erfahrungen und Erinnerungen an uns weiter gegeben haben, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Sie will damit die Geschichte der Opfer aufdecken, im Gegensatz zur gängigen Praxis der Geschichtsdarstellung aus der Sicht der Sieger.

http://adi-liraz.squarespace.com/

Daniela Orvin bezeichnet ihre Fotos als Selbstbilder. „Home – not Home“ zeigt, dass eine Unterkunft kein Zuhause ist, wenn die Umwelt mit Ablehnung reagiert. Island, ihre Fotoserie „Zwischen Himmel und Musik“, ist für sie „die Heimat, in der sie nie gelebt hat.“ Musik ist ihr zweiter künstlerischer Ausdruck.

www.danielaorvin.com


Eintritt: frei

Veranstaltungsort:

Die Ausstellung findet statt vom Samstag, 10.11.2018 bis Sonntag, 02.12.2018. Öffnungszeiten sind samstags und sonntags von 14.00 – 17.00 Uhr, montags bis freitags zu den Öffnungszeiten des Rathauses.

Kartenvorverkauf:

Der Eintritt ist frei