KulturA

Suppenlesung – Mascha Kaléko


Veranstalter: Kunst & Kulturverein Attendorn e.V.

Die Dichterin Mascha Kaléko ( 1907 – 1975 ) - „Zur Heimat erkor ich mir die Liebe.“ M.K.

Sie wollte Gedichte schreiben, die man zum Leben braucht, und sie eroberte mit ihren ungewöhnlich lebensnahen, humorvollen, sozialkritischen Versen in den 1930er Jahren die Herzen der Menschen in der Großstadt Berlin. Diese Erfolge wurden durch die Nationalsozialisten zunichtegemacht: Als Dichterin jüdischer Herkunft erhielt sie Publikationsverbot. Sie floh mit ihrer jungen Familie nach New York, emigrierte 1959 nach Jerusalem und kehrte später zu Vortrags- und Lesereisen nach Berlin zurück. An die frühen Erfolge anzuknüpfen, war jedoch schwer.

Ihre heiter-melancholischen Gedichte mit der poetischen Suche nach Heimat, Geborgenheit, dem „sogenannten Glück“ und nach Liebe berühren noch vierzig Jahre nach ihrem Tod. „Ich werde still sein; doch mein Lied geht weiter“, prophezeit Mascha Kaléko in einem Gedicht.
Mechthild Ferner, erfahrene Referentin in der Erwachsenenbildung, hat sich intensiv mit Leben und Werk von Mascha Kaléko beschäftigt. Sie wird an diesem Vortragsabend anhand von Gedichten die wechselvolle Lebensgeschichte der prominenten Dichterin erzählen. Mascha Kaléko selbst verwies, wenn sie nach nach ihrer Biografie gefragt wurde, immer wieder auf ihre Gedichte.

Copyright Fotos: Deutsches Literaturarchiv Marbach


Eintritt: 10,00€ - 10,00€

Veranstaltungsort:

Sonntag, 29.05.2016, 18.30 Uhr im Cafe Moses, Neu-Listernohl.

 

Kartenvorverkauf:

Im Kartenpreis von 10€ (Mitglieder und Schüler 8 €) sind eine Suppe und ein Getränk enthalten. Karten gibt es bei Buchhandlung Hoffmann, Ennester Str.16, Attendorn, 02722/2838.